Dieser Lärmschutzdamm wurde 1992/93 errichtet und bepflanzt. Er war 1,3 km lang, 70 -140 m breit und befand sich 8-10 m über dem Gelände. Er schützte die Schlichower vor der Sand- und Lärmbelästigung des Tagebaus.
Er war ein beliebter Aussichtspunkt mit Spazierwegen geworden. Ostermontag versammelten sich Jung und Alt beim Eiersuchen und Walleien hier. Im Winter gab es breite Rodelbahnen.
Bilder von 2018





Da es 2022 in diesem Bereich zu unvorhersehbaren Geländeabbrüchen kam, wurden diese Rutschungskegel mit dem Erdmaterial des Walls verfüllt. Seitdem verhindert ein Zaun das Betreten des Lärmschutzwalls, sehr zum Bedauern von Einwohnern und Besuchern.



Genau 30 Jahre lang gehörte der bewaldete Damm mit seiner Tierwelt zu Schlichow. Er wurde 2023 abgeholzt und bietet nur noch einen trostlosen Anblick. Es ist zu hoffen, dass er zeitnah komplett abgetragen wird und man endlich das Wasser sieht, wenn auch durch die Maschen eines Zaunes.